Samstag, 19. Juli 2014

Hitze im Dorf... und Abschied...

Heute hat das Dorf zeitweise wie ausgestorben ausgesehen - in dieser Hitze ist der beste Ort das Sommerhaus...
Morgen werden wir aufräumen und wegräumen und wieder nach Hause fahren.
Wir freuen uns drauf, im August wieder hier zu sein: ab 16.8. geht es los. Hoffentlich kommt viel Besuch! :-)

Das letzte Brot im Juli




Freitag, 18. Juli 2014

Biskuitteig, prähistorisch

Nur aus Eiern (getrennt, mit Holz gequirlter Schnee), Mehl und Honig - sehr g'schmackig!

Morgenstimmung...


Gürtelschnalle, Kanten feilen


Zum Teigmachen


Wie Kinder lernen


Ein Tag Arbeit...


Vom Ehrgeiz gepackt

Helgo ist von Veras und Ludwigs Besuch noch so motiviert, dass sie gestern gleich in Serie gegangen ist... Das Entchenmuster am Rand ist zwar nicht auf Keramik belegt, aber von vielen Metallen gut bekannt - und außerdem musste der diesbezügliche Stempel unbedingt einmal ausprobiert werden.

Muster - Anachronismus

Noch ein chronologischer Ausreißer, aber auch hübsch, deshalb kommt er auf den Blog: finnisches Brettchenwebmuster, nachgewebt von Angelika. Immerhin ist die Technik (auch) hallstattzeitlich, und das soll uns hier genügen. Die Datierung ist mir noch nicht ganz klar - aber nachdem die Eisenzeit in Finnland ja großzügig in unser Mittelalter (und noch später...) reicht, ist es ja dann vielleicht gar kein Anachronismus mehr...

Fischleder Tasche, Teil 2

Georgs Tasche nimmt bereits Formen an. Das Original ist übrigens in unserem Projekt-Kontext ein Anachronismus - Mongolei, 12. Jahrhundert. Aber das soll uns jetzt einmal nicht stören - das Material ist einzigartig, und hübsch ist sie auch :-)
Sie wird noch weiter bearbeitet, weil am Original sind innen an der Lasche Einstiche zu sehen.



Mittwoch, 16. Juli 2014

Vermittlung auf Besuch

Außerdem hatten wir noch weiteren lieben Besuch heute: eine Gruppe des Vermittlungsteams des Landesmuseums verbrachte den Nachmittag bei uns. Und natürlich durften wir bei der 14 Uhr-Führung wieder interessierte BesucherInnen begrüßen.

Danke Vera, danke Ludwig!

Das Schöne an einem Tag mit Vera und Ludwig ist neben dem Beisammensein und der Produktivität vor allem, dass alle durch die Gespräche auch sehr viel Theoretisches zur Herstellung von prähistorischer Keramik, zu Ton, Farben, Brenn- und Formtechniken usw. usf. lernen können. Und das, während die eigenen Hände das Wissen gleich umsetzen.
Vielen Dank für einen wunderbaren Tag!

Ein Tag Arbeit

Das ist die Ausbeute des heutigen Tages. Die Gefäße (und ein paar Schmuckstücke) werden jetzt ein paar Wochen trocknen. Am 20. August kommen Vera und Ludwig wieder, und dann wird im Töpferofen gebrannt. Zuschauer sind natürlich willkommen!

Schalen formen

Hauptsächlich machen wir Schalen, weil davon haben wir wirklich nicht mehr genug für alle. Holzschalen für Wasser haben uns bisher bei der Überbrückung geholfen, aber es geht doch nichts über eine Keramikschale.

Keramik Nachschub

Im Laufe der letzten Jahre sind immer wieder Gefäße zu Bruch gegangen. Das ist besonders schade, weil die Keramik an sich für den täglichen Einsatz - zum Kochen und Essen - bestens geeignet ist.
Heute besuchen uns Vera und Ludwig, um uns bei der Herstellung von Ersatz zu helfen. Helgo wagt sich auch an ein größeres Gefäß.

Prähistorische Pizza



Angelika macht Ordnung

Wir haben festgestellt, dass wir noch nie eine so fein aufgeräumte Feuerstelle hatten wie jetzt, da Angelika hier ist. Danke!

Dienstag, 15. Juli 2014

Kein Abwasch nötig!

Danke an Familie Lettner und die Gemeinde Mitterkirchen!

Die Sippe speist


Gerhard testet


Fertig!

Nach 40 Minuten sind die meisten Fische durch und werden aus dem Rauch geholt. Einige lassen wir sicherheithalber noch weitergaren.

Und es wird!

Immer wieder müssen die brennenden Ränder der Bretter gelöscht werden, damit die Fische keine schwarzen Köpfe kriegen.


Die andere Variante

Die Ungläubigen unter uns wählen eine andere Variante...

Fisch á la Norr

Stand letzthin im "Norr", der Skandinavien-Zeitschrift unseres Vertrauens: man nehme Holzbretter, weiche diese in Wasser ein, lege Bretter auf Glut, Fisch drauf, und harre ca. 20 Minuten. Es sollten eigentlich Buchenbretter sein, aber wir haben nur Esche. Und wir wagen den Versuch. Vermutlich liegen die Bretter zu dicht beisammen, also decken wir die gesamte Konstruktion noch mit großen Brettern ab, um die Hitze und den Rauch am Fisch zu halten. Und es raucht wirklich hervorragend!

Fischleder

Was einmal die Haut eines Karpfens war, wird unter Georgs Händen eine kleine Tasche. To be continued....

Nun ja...

... ganz authentisch ist sie zugegebenermaßen nicht, aber Live-Musik versüßt auch den Besucherinnen und Besuchern den Spaziergang durch das Dorf.

Für die Führung...

 ... um 11 Uhr hübsch machen.

Doch noch ein Brot...

Kurz vor dem kollektiven Hunger-Koller ist es dann doch noch ein Brot geworden - zum Glück gibt es nicht nur einen, sondern drei Brotbacköfen, und in einem klappte es dann.
Kann es sein, dass wir ohne Benedikt nicht ordentlich vorheizen können? In den letzten Jahren war das immer seine Aufgabe - er fehlt uns in dieser Woche! Im August wird er ja wieder dabei sein.
Aber da sieht man, wie eingespielt die Gruppe eigentlich schon ist, und wenn dann plötzlich jemand fehlt, fehlt auch Know How...

Abendstimmung

Es ist einfach ein schöner Ort....

Feuerstellen-Impressionen...


Abwasch-Alltag

Zu den alltäglichen Pflichten gehört nach wie vor das Abwaschen mit Sand und Wasser. Auch im vierten Jahr verträgt die Keramik das sehr gut.
Danke für den Besuch und für's Mithelfen, Teresa!